Türkiye Cumhuriyeti

Nürnberg Başkonsolosluğu

Konuşma Metinleri

Federal Göç ve Mülteciler Dairesi'nin "ProDialog" sertifika töreninde yapılan konuşma, 03.07.2011

Sehr geehrter Herr Präsident Schmidt,


Sehr geehrter Herr Professor Dere,


Sehr geehrter Herr Neumeyer,


Sehr geehrte Vertreter der DİTİB, Herr Alboğa, Herr Yaman und Herr Çınar


Sehr verehrte Gäste,


 


Wir sind heute hier, um gemeinsam den Abschluss einer 3-jährigen erfolgreichen Zusammenarbeit zu feiern. Es freut mich sehr, dabei zu sein.


Ich gratuliere den Akteuren dieser Zusammenarbeit, dem BAMF, der DITIB und dem EIF, aber natürlich auch Ihnen, den neuen Dialogbeauftragten.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer wichtigen Aufgabe. 


 


Ich denke, dass das Projekt Prodialog eine wichtige Rolle dabei spielt, auf der Grundlage gegenseitigen Verständnisses ein positives Wir-Gefühl in der Gesellschaft zu etablieren,


so wie der Staatssekretär beim Bundesinnenministerium vor kurzem auf einer vom BAMF organisierten Veranstaltung dies auch betonte.


Herr …………..……….. unterstrich sehr zutreffend, dass wir eine neue gemeinsame Identität entwickeln müssen, um einen die Zukunft in sich antizipierenden Rahmen zu schaffen, in dem die religiösen Differenzen keine Antagonismen bedeuten, sondern eine weitere positive Ergänzung des Miteinanders bedeuten.


Vor diesem Hintergrund ist der interreligiöse Dialog deswegen sehr wichtig, da er zu gegenseitigem Verständnis beiträgt.


Denn - das zeigt uns der Rückblick auf die jüngere Vergangenheit -  bei Diskussionen um Integration wird die Religion leider zu oft als eine angeblich unüberbrückbare Trennlinie hervorgehoben.


Das Projekt „Prodialog“ leistet nicht zuletzt in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag, um dieses angeblich Unüberbrückbare zu überbrücken.


 


In diesem Zusammenhang möchte ich auch unterstreichen, dass ohne die konstruktive Haltung des BAMF gegenüber Projekten, die den Dialog und das Miteinander in der Gesellschaft fördern und stärken, wäre dieses Projekt nicht zustande gekommen.


Das BAMF steht solchen Projekten mit allen Mitteln stets großzügig zur Seite. Dafür möchte ich mich im Namen des Herrn Präsidenten Schmidt beim BAMF und den Mitarbeitern nochmals recht herzlich bedanken.


 


DITIB widmet mit großer Verantwortung und Sensibilität zur Stärkung des interreligiösen Dialogs. Es freut mich, zu sehen, dass DITIB diese Aufgabe sehr kompetent wahrnimmt.


Dass Herr Professor Dere, Vorsitzender der DITIB Deutschland, heute aus Köln angereist ist, um bei dieser Veranstaltung teilzunehmen, ist ein Zeichen dafür, dass DITIB bestrebt ist, diesem Dialog ihren Beitrag zu vertiefen.


 


DITIB gehört zu den ersten wichtigen Vereinigungen, die sich das Ziel gesetzt haben, ihren Beitrag zur Integration zu leisten, und mit großer Mühe  zuverlässig auf diesem Gebiet aktiv sind. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass DITIB ihre zuverlässige Arbeit in Zukunft fortsetzen wird.


 


Um den Dialog und das Zusammenleben zu unterstützen, hat DITIB Landesverbände gegründet. Aufgaben zum Thema interreligiöser Dialog sind auch beim Landesverband DITIB Bayern von hoher Bedeutung und haben Vorrang. Mein Dank gilt auch den Vorsitzenden des DITIB Landesverbandes Bayern Herrn Yaman und Herrn Çınar.


 


Mit großer Freude stellen wir fest, dass auch Nürnberg, das Zentrum meines Zuständigkeitsgebietes in Nordbayern, eine Toleranztradition entwickelt hat und damit Vorreiter auf dem Gebiet des interreligiösen Dialogs ist. Die DITIB Vereine arbeiten hier sehr gut und intensiv mit ihrem deutschen Gegenüber zusammen. Die Bemühungen beider Seiten verdienen besonders großes Lob.


 


Der Dialog leistet wertvolle Beiträge für das Miteinander. Als konkretes Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen können wir die „Charta des Zusammenlebens“ nennen, welche auch unter Mitwirkung von DITIB entstanden ist.


Diese Charta ist ein bedeutender Wegweiser, in dessen Licht die neuen Dialogbeauftragten ihre Aufgabe wahrnehmen müssen. Ich wünsche Ihnen allen eine erfolgreiche Arbeit


und möchte mich bei Allen nochmals bedanken, die bei diesem Projekt teilgenommen, es unterstützt und gefördert und damit dem interreligiösen Dialog beigetragen haben,.


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!